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h. x nudoxa
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die schwierigkeit bei der haltung von heliamphora und hochlandnepenthes sind in erster linie
die tiefen temperaturen, die sie mögen. grob kann man sagen 20 °C tagsüber und 15 °C in der nacht wären ideal.
ausserdem verlangen heliamphora viel licht. da es auf dem balkon im sommer in unseren breitengraden schon
mal so um die 30 °C wird und die luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, ist es eher schwierig
die genannte gattung draussen an der sonne zu halten. es gibt jedoch ausnahmen: manche leute hängen ihre
hochlandnepenthes-ampeln im frühling in bäume im garten. auch heliamphora hybriden kann man unter umständen
im freien kultivieren.
aufgrund der genannten bedürfnisse, musste mir also einen guten standort
für die pflanzen aussuchen.
meistens sind die unteren räume
in einem haus wie der keller oder die garage kühler als die oberen. leider steht mir kein kühler raum,
in den trotzdem die sonne scheint, zur verfügung. aber in der unteren wohnung sind auch im sommer die
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h. x nudoxa im nebel
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temperaturen tagsüber nie höher als um die 23 °C und in der nacht, bei offenem fenster, sogar
einige grad kühler. da es aber kein direktes sonnenlicht in diesem raum hat, musste meine
natrium-hochdruckdampflampe dran glauben.
hier einige informationen zum habitus der gattung heliamphora (informationen aus dem buch: inseln in der zeit
von uwe george):
alle sonnenkrüge leben auf den tepuis (auch tafelberge) in venezuela, ausser h. heterodoxa (h.
heterodoxa und ihre hybriden sind auch die einfacher zu kultivierenden) kommt auch
in tieferen regionen, der gran sabana vor (~ 1000m über meer). die tafelberge sind plateaus deren wände
praktisch senkrecht aus der landschaft ragen (bis zu 3000m über meer). auf diesen bergen
herrscht ein ganz spezielles klima und die vegetation erinnert an urzeiten.
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heliamphora im nebel
im hintergrund noch einige andere pflanzen, die ich da überwintere
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die sonne scheint sehr intensiv mit einem hohen uv-anteil. gegen abend ziehen meistens nebel und wolken auf
und bringen heftige niederschläge und auch stürme. die vielen regen spülen die spärlich
vorhandenen nährstoffe aus dem boden, was den karnivoren mit einer zusätzlichen "nahrungsquelle"
einen vorteil verschafft (auf den tepuis gibt es einen ungewöhnlich grossen anteil an fleischfressenden
pflanzen wie sonnentaue, utricularias,
brocchinea reducta und eben heliamphoras).
die pflanzen wachsen meist in moosen und der
wasserstand schwankt stark.
die temperaturen sind tagsüber so um die 20 °C, können aber auch mal
höher sein und nachts sinken sie dann auf ca. 10 °C ab. im extremfall sinken die temperaturen
bis fast an den gefrierpunkt. im jahresverlauf wechselt die tageslänge und das klima
nicht sehr stark (tropische region). es ist aber meines wissens nicht so, dass der sonnenkrug das ganze jahr
über blüht. im "frühling" wenn die tage wieder minim länger werden blühen die pflanzen.
die blüten sind sehr anschaulich, produzieren in kultur aber nur selten samen.
meine persönlichen schlüsse sind somit: die heliamphoras brauchen eine gute luftzirkulation, starkes
licht, regelmässiges übersprühen und ein gut durchlässiges substrat. vermutlich
könnte man die sonnenkruge auch bei ziemlich niedreiger luftfeuchtigkeit halten, wenn man sie täglich
übersprühen würde.
temperaturen tagsüber
um die 20 °C und nachts um einige grad kühler. das ganze während des jahres ungefähr gleich.
da ich eine höherer temperaturdifferenz als die natürliche (~ 3 °C) wollte musste
ich mir eine kühlvorrichtung
ausdenken. zuerst einmal merkte ich, dass kühlen gar nicht so einfach ist wie man sich das vielleicht denkt,
wenn man sich nicht gleich einen kleinen kühlschrank anschaffen will.
hier die vorrichtung, die ich mit meinem vater ausgedacht habe.