Kultur / Gattungen / Utricularia

Utricularia alpina


U. alpina blüte

die grossen blasen sind speicherorgane, klein sieht man auch die fangorgane (blasen an den wurzeln) der utricularia

durchwachsener 13er topf
u. alpina ist eine tropische epiphytische utricularia. epiphytisch bedeutet, dass die pflanze am naturstandort auf anderen pflanzen (z.b. bäumen) wächst. entsprechend habe ich das substrat gewählt. ein torf/rinde gemisch und oben drauf ein wenig sphagnum (vgl. viele orchideen). grössere töpfe scheinen von vorteil zu sein. eine etwas ältere pflanze hat einen 13er topf ziemlich eindrücklich durchwuchert (siehe bild 3).
man sollte sie nicht wie andere halbaquatische arten in anstaubewässerung oder gar halb überflutet halten. am besten wäre es wohl ab und zu von oben zu giessen. verwendet man ein gut durchlässiges gemisch ist die haltung unter anstaubewässerung jedoch auch möglich.
an das licht stellt sie keine besonders grossen ansprüche, ebensowenig an die luftfeuchtigkeit. unter wenig licht werden die blüten allerdings nicht richtig ausgebildet (schade, die sind nämlich ziemlich schön). ich hatte meine schon an verschiedenen orten und überall ist sie gut gewachsen. im hochlandterrarium sind auch schon ausläufer im wasser, das auf dem boden des terrariums war, weitergewachsen.
wie oben erwähnt macht sie sehr schöne grosse blüten, die mit orchideenblüten zu vergleichen sind. die blüten werden bei mir meistens im frühling produziert, wenn sonnenstrahlen das terrarium erreichen. samen hat sie bei mir noch nie angesetzt. vermehren ist aber sowieso ziemlich einfach über teilen möglich, da sie viele ausläufer bildet.
speziell bei dieser art ist, dass sie grosse blasen bildet die zur wasserspeicherung dienen (siehe bild 2). "leider" sind es nicht die fangblasen. diese sind jedoch beim umtopfen auch leicht zu sehen (siehe bild 2).

nach oben