Naturstandorte / Quellsumpf
herr fürst bot mir vor einiger zeit an, mit ihm einen quellsumpf zu besuchen, in dem der langblättrige sonntentau (d. anglica), das alpine Fettkraut (p. alpina) und das gemeine Fettkraut (p. vulgaris) gedeihen.
der quellsumpf war inmitten eines waldes an einem hang. herr fürst erklärte mir,dass vermutlich tonschichten im boden das wasser horizontal aus dem hang strömen lassen. das heisst, der hang ist permanent feucht, das wasser ist alkalisch (wegen dem kalk im boden) und der ständige wasserfluss wäscht jegliche nährstoffe aus dem boden.
auf dieser wiese fand man ausser den oben genannten karnivoren noch versch. orchideen, gräser und moose. sphagnum hatte es keines. es wächst nur in hochmooren auf saurem boden (übrigens schafft sich das sphagnum moos selber eine saure umgebung)

hier sind einige bilder zu diesem ausflug:
der quellsumpf auf
einer waldlichtung:
man sieht eine kümmerlich wachsende tanne im hintergrund, was auf wenig
nährstoffe hindeutet
es war gar nicht so
einfach sie zu finden
der langblättrige
sonnentau war an
einer sehr feuchten
stelle im sumpf. am
boden hatte sich vom
ständig austretenden
kalkwasser z. T. schon
kalkgestein gebildet.
nochmal d. anglica
d. anglica und
p. alpina
p. vulgaris und
p. alpina
blüte von p. vulgaris
eine verblühte
p. alpina
eine orchidee
wollgras ist typisch für solche biotope
diese spinne fand ich ziemlich beträchtlich! wird wohl kaum einem sonnentau zum opfer fallen :-) nach herr fürst ist es eine p. mirabilis.
nochmal
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