| |||
|
herr fürst bot mir vor einiger zeit an, mit ihm einen quellsumpf zu besuchen, in dem der
langblättrige sonntentau (d. anglica), das alpine Fettkraut (p. alpina)
und das gemeine Fettkraut (p. vulgaris) gedeihen. der quellsumpf war inmitten eines waldes an einem hang. herr fürst erklärte mir,dass vermutlich tonschichten im boden das wasser horizontal aus dem hang strömen lassen. das heisst, der hang ist permanent feucht, das wasser ist alkalisch (wegen dem kalk im boden) und der ständige wasserfluss wäscht jegliche nährstoffe aus dem boden. auf dieser wiese fand man ausser den oben genannten karnivoren noch versch. orchideen, gräser und moose. sphagnum hatte es keines. es wächst nur in hochmooren auf saurem boden (übrigens schafft sich das sphagnum moos selber eine saure umgebung) hier sind einige bilder zu diesem ausflug: | |||
|
|