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was man braucht um ein terrarium selber zu bauen also ich beginnne mal mit dem was man braucht, um ein terrarium selber zu machen: glas, glasschneider, silikon, etwas seife, alkohol, klebeband, rechte winkel, einen ort wo man das ganze zusammenbaut und etwas geduld und freude am werkeln. glas: ich habe mein glas immer beim glaser bezogen. glaser haben immer "glasabfall" den man für ein mittelgrosses terrarium noch gut gebrauchen kann. ich würde also ungeniert mal bei einem vorbeischauen. sonst wird man wohl ohne probleme glas in einem hobbymarkt kaufen können, was jedoch wieder etwas teurer sein wird. man sollte darauf achtent, dass stücke die etwas zu gross sind, nicht nur wenig zu gross sind, weil man nicht beliebig schmale stücke mit dem glasschneider abschneiden kann! am einfachsten ist es wohl die stücke gleich richtig gross zuschneiden zu lassen. wenn man noch nie mit einem glasschneider gearbeitet hat. falls man das glas selber schneiden will, sollte man vielleicht noch ein wenig material zum üben haben, weil es doch nicht ganz so einfach ist. wenn man nicht sehr oft mit holz oder ähnlichem werkelt überlegt man sich die grössen lieber zweimal (materialdicken sind zu beachten!). | ||||||
| glasschneider (bild 1): ein glasschneider hat vorne ein kleines rädchen, das man mit ein wenig druck über das glas rollen lässt. das metallrädchen hinterlässt eine kleine ritze im glas. wenn man nachher die scheibe über eine kante drückt, dann bricht das glas genau an dieser kerbe, weil dort das glas am schwächsten ist. achtung es entstehen scharfe kanten, die man sofort mit ein wenig schmirgelpapier abkanten sollte! silikon: hier gibts eigentlich nicht besonders viel zu sagen. man kann speziellen silikon für den aquariumbau kaufen. normalerweise kauft man sich den silikon in tuben, die man alleine nicht gebrauchen kann. man muss sich noch eine "auspressvorrichtung" (bild 3) besorgen. seife (bild 4): seife braucht man um die silikonnaht nach dem kleben abzuglätten. alkohol (bild 5): man braucht etwas um die klebestellen zu reinigen und zu entfetten. klebeband (bild 6): das klebeband braucht man, dass nicht alles verschmiert und zum stabiliesieren von angeklebten teilen. winkel: die rechten winkel braucht man ebenfalls zum stabiliesieren von angeklebten teilen. ich nehme normalerweise eine wand hinter dem tisch auf dem ich arbeite. aufbauort: einen geraden stabilen tisch an einem ort, wo man seine ruhe hat und wo niemand schlafen muss (der silikon riecht nicht extrem angenehm und braucht ca. 24 stunden um zu trocknen). geduld: es braucht nicht extremes können um ein terrarium selber zu machen, aber ein wenig freude am basteln sollte man schon haben sonst hat man nur ärger. ausserdem sollte man sich genügend zeit nehmen. | ||||||
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schritt für schritt anleitung ich gehe davon aus, dass die glasstücke schon geschnitten und die scharfen kanten mit schmirgelpapier unschädlich gemacht worden sind. ausserdem sollte die klebstellen mit alkohol gereinigt worden sein. zuerst belegt man die unterlage, die man für den zusammenbau ausgesucht hat, mit zeitung oder etwas ähnlichem, da es nicht zu verhindern ist, dass da etwas silikon draufkommt. obenauf legt man dann die grundplatte des zukünftigen terrariums. | ||||||
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| im ersten schritt werden zwei seiten an die
grundplatte angeklebt (bild 7). dafür muss man die grundplatte und die beiden
seitenplatten entsprechend abkleben, da sonst alles mit silikon verkleckert
wird (bild 8). die seitenplatten sollte man auf der innen- und aussenseite
abkleben. auf der innenseite darf das klebeband nicht bis ganz unten gehen,
da man sie ja da an die grundplatte anklebt. anschliessend werden die beiden
seiten der grundplatte mit einer dünnen, gleichmässigen silikonnaht bestrichen.
dazu benutzt man die oben beschriebene auspressvorrichtung für den silikon.
in (bild 9)ist der silikon in cyan dargestellt mit sicht von oben. danach presst man die beiden seitenstücke an die grundplatte. man sieht von auge relativ gut, ob keine luft mehr zwischen den beiden glasplatten ist und das terrarium in zukunft dicht sein wird. hat man zuviel silikon genommen quillt übermässig viel aus der naht, was unschön aussieht. je näher man die beiden platten an die grundplatten presst, desto weniger silikon quillt bei der dritten naht nach innen. ist man damit fertig, so stabilisiert man die platten mit einem winkel (rot auf den schemas unten). jetzt kommen wir zur dritten vertikalen naht. sie verbindet die beiden ersten seitenplatten. die schwierigkeit besteht darin die kleine rille gleichmässig mit silikon zu füllen. dazu hält man die auspressvorrichtung am besten ein wenig schräg und gleitet dann gleichmässig, mit gleichbleibendem druck auf die auspressvorrichtung, nach oben. um der naht den professionellen touch zu geben, benutzt man nun seinen finger. man tunkt seinen zeigefinger in ein wenig seife und gleitet über die naht. so wird die oberfläche schön glatt und der finger bleibt wegen der seife nicht auf dem silikon kleben. klappt es nicht so ganz, so wird es halt die rückseite des terrariums :o). nun sollte man ein weilchen warten, bis der silikon fest ist, da man sonst gefahr läuft, das eben gebaute wieder kaputtzumachen. ausserdem sollte der silikon in aller ruhe trocknen können.die nächste seitenscheibe klebt man analog zu vorher an eine der schon vorhandenen seiten (bild 10). nach einem weiteren tag pause kommt noch die dritte und letzte seite an die reihe (bild 11). |
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hat man dem silikon genügend zeit zum trocknen gelassen, kann man das terrarium auf die
wasserdichte testen. hat man kein sehr dickes glas genommen, so würde ich nicht das ganze terrarium füllen,
es soll ja auch kein aquarium werden! die scheiben halten dem druck eventuell nicht stand. hat das terrarium
ein kleines leck, so kann man die scheiben auch noch von innen ein wenig auskitten. das schaut dann zwar
nicht mehr so schön aus, man sieht es jedoch kaum, wenn man die nut sehr klein macht. will man dem terrarium eine abdeckung spendieren, so sollte man noch kleine glasstücke anbringen, auf die die abdeckung zu liegen kommt. am besten macht man diese an zwei seitenscheiben an, da das um ein vielfaches stabiler ist (bild 12)! die abdeckung sollte man einige milimeter kleiner wählen als die grundplatte! glas nachträglich abzuschleifen ist sehr mühsam (ich spreche aus erfahrung!)! |
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hier nochmals das (ungefähr) selbe mit fotos dokumentiert. auf diesen fotos wurden die seiten leicht unterschiedlich zu oben an der grundplatte angeklebt. | ||||||
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| mich würde sehr interessieren, ob dieser text verständlich ist. falls nicht, schreibt mir doch bitte eine e-mail (siehe kontakt). | ||||||
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